Allergie

Allergie – das komplizierte Volksleiden

Immer mehr Menschen in den Industrienationen leiden unter Allergien, die zu den am schwersten behandelbaren Krankheiten überhaupt gehören. Ursache ist eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Stoffe aus der Umgebung.Und diese Reaktion kann ganz unterschiedlich sein: brennende Augen, Juckreiz, eine laufende Nase, Verdauungsstörungen, Hautausschläge, Husten und viele weitere Symptome, die oftmals gar nicht so leicht einer Allergie zugeordnet werden können. Aber auch eine unerklärbare Müdigkeit kann ihre Ursache in einer Allergie haben.

Es gibt verschiedene Reaktionstypen, in die Allergien eingeteilt werden. Während es bei der klassischen Allergie vom Soforttyp bereits innerhalb von wenigen Minuten zu Beschwerden kommt, kann es bei einer Allergie vom Spättyp Tage dauern, bis erste Symptome auftreten. Was dann die Ursachenforschung freilich nicht erleichtert.

 

Oft sind hier naturheilkundliche Maßnahmen geeigneter als schulmedizinische solche. So geht es vor allem um die Regulation eines aus der Balance geratenen Darmmilieus. Denn etwa 80 Prozent unseres gesamten Immunsystems sind nach heutigem Wissensstand im Darm lokalisiert. Vitalpilze wie der Hericium oder auch der Reishi können hier geeignete Ansätze sein, das gestörte System wieder in die Balance zu bringen oder zumindest unterstützend zu wirken.

 

Bei Tendenzen zu allergischen Reaktionen empfehlen wir in aller Regel, an eine Grundsanierung zu denken. Eine Entgiftung und Entschlackung von Darm und Bindegewebe kann helfen, die Reaktionsbereitschaft auf Allergene zu optimieren bzw. Allergien insgesamt deutlich zu reduzieren.

 

Vitalpilze und Mykomolekularia für Allergiker

Agaricus blazei murrill

Der potente Extrakt des aus Brasilien stammenden „Sonnenpilzes“ erweist sich als überaus wirksam bei Pollenallergien, allergischem Asthma sowie allergisch bedingten Hauterscheinungen.

Hericium

Mit seiner positiven Wirkung auf alle Schleimhäute der Verdauungsorgane leistet der Hericium einen wichtigen Beitrag für ein intaktes Immunsystem –beste Basis für die erfolgreiche Behandlung von Allergien. Ganz besonders scheint der Hericium geeignet zu sein bei Allergien, die sich im Bereich der Schleimhäute des Verdauungssystems abspielen.

Reishi

Der Reishi hemmt die Ausschüttung des Gewebehormons Histamin, das für viele allergische Symptome verantwortlich ist. Dank seiner modulierenden Wirkung ist er hervorragend geeignet, positiv auf das Immunsystem zu wirken. Hierbei agieren Pilze eben nicht stets stimulierend, sondern „moderierend“- also angemessen. Ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen anderen Ansätzen.

Zink

Zink reduziert die Histaminfreisetzung und stabilisiert die Mastzellen, zudem schützt und regeneriert Zink Haut und Schleimhäute.
Grundsätzlich ist zudem auf die ausreichende Versorgung mit Selen, Magnesium, Vitamin C und den Vitaminen des B-Komplexes zu achten.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren verringern überschießende Entzündungsreaktionen und schützen mit den sogenannten Prostaglandinen. Insgesamt sind diese Fettsäuren, die vor allem in Fisch- oder Krillöl, aber auch beispielsweise in Lein- oder Walnussöl in relevanten Mengen vorkommen, als geeignet anzusehen, Allergien dämpfen zu können.

Japanischer Schnurbaum-Extrakt

Extrakte aus diesem aus Asien stammenden und mittlerweile auch bei uns heimischen (Park-)Baum finden in der TCM schon lange Verwendung. Auch hierzulande gelten die Inhaltsstoffe heute als antientzündlich und deutlich wirksam bei Allergien.

 

Unsere Ratschläge zur Verwendung von Vitalpilzen und anderen Nahrungsergänzungen ersetzen nicht die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten. Auch sollten die Einnahme von Medikamenten oder laufende Therapien nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker verändert werden.

 

Bild: Bigstock, Barabasa

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