Chronische Übersäuerung

Chronische Übersäuerung – ungesundes Nebenprodukt des modernen Lifestyles

Ein in der Schulmedizin durchaus kontrovers diskutiertes Thema, für Naturheilkundler aber unstrittig: Unsere heutige Ernährung mit viel zu vielen Säure-Bildnern, dazu Stress, Hektik und Bewegungsmangel, führt über Kurz oder Lang zu Gesundheitsproblemen, die einer permanenten Gewebsübersäuerung (Azidose) geschuldet sind.
Dabei ist es wichtig zu wissen, dass eine chronische Übersäuerung in der Regel kaum zu einer nennenswerten Verschiebung des mit 7,35-7,45 recht rigide einregulierten Blut-ph-Wertes führt- wie bei einer akuten Azidose. Die Symptome sind oft subtil und kaum spezifisch. Es kann zu Muskelbeschwerden kommen, die sich in Schmerzen oder Empfindungsstörungen äußern, zu Müdigkeit, Cellulitis, Haarausfall oder auch Kopfschmerzen. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber alle Symptome eint, dass Funktions- sowie Bindegewebe ihren Aufgaben nicht mehr vollumfänglich gerecht werden können, weil die Säure-puffernden Substanzen aufgebraucht sind und dies ein norrmales Reagieren verhindert. Die Schlackenstoffe sammeln sich vermehrt im Bindegewebe, was langfristig zu Elastizitätsverlust auch von Sehnen oder Knorpeln führen kann.
Hinzu kommt, dass wir den Gutteil des Tages sitzen und uns kaum mehr als nötig bewegen. Das hat zur Folge, dass der Stoffwechsel darniederliegt und Säuren nicht adäquat über die „Entgiftungsorgane“ entsorgt werden können.
Aber nicht nur jene erwähnten unspezifischen Symptome können ihre Ursache in einer Gewebsübersäuerung haben, nein, es wird auch immer mehr vermutet, dass diese „Verschlackung“, die die Reaktionsfähigkeit der Gewebe hemmt, auch nicht selten an der Entstehung veritabler Krankheiten mitbeteiligt ist. So wird ein Bezug zu sämtlichen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises angenommen. Auch Allergien, Migräne oder Neurodermitis stehen im Verdacht, mit chronischer Übersäuerung im Zusammenhang zu stehen.
Weithin unstrittig ist, dass das Fehlen respektive der hohe Verbrauch von„puffernden“ basischen Mineralien langfristig die Speicher der Knochen aufbraucht und zur Osteoporose führt. Das Blut benötigt diese „stille Reserve“, um den ph-Wert konstant zu halten und dem Organismus ausreichend Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen.

Normalerweise sind Säuren für den Körper kein Problem. Ein gesunder Organismus entsorgt die entstandenen Säuren „fachgerecht“ über die Ausscheidungsorgane wie Niere, Haut oder Darm. Problematisch wird es, wenn langfristig zu viel davon anfällt und nicht vollständig abtransportiert werden kann. Hauptverantwortlich hierfür ist unsere moderne Ernährung. Während ein Anteil von 70 Prozent Basenbildnern (Gemüse, Obst, Pilze, Tee) in der täglichen Ernährung als erstrebenswert gilt, führen wir uns in der Hauptsache Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Getreide- und Milchprodukte zu. Wird die Ernährung im besten Sinne umgestellt, ist es empfehlenswert, die Ausscheidung saurer Valenzen durch Stoffwechselanregung (Sport, Bewegung) zu erhöhen. In jedem Fall muss auf eine großzügige Zufuhr basischer Getränke geachtet werden, um eine bestmögliche Ausleitung sicherzustellen.
Neben drainierenden Kräutern wie etwa Löwenzahn (Niere und Leber) sind auch mykomolekulare Substanzen geeignet, den Körper bei der Ausleitung effektiv zu unterstützen.

Unsere mykomolekularen Empfehlungen bei Chronischer Übersäuerung

Cordyceps

Der ursprünglich aus dem Himalaya stammende „Raupenpilz“ hat eine deutliche Wirkung auf das Nierensystem, begünstigt also eine rasche und effiziente Ausscheidung belastender Stoffe. Er ist insgesamt stoffwechselsteigernd und besitzt überdies eine positive Wirkung auf die Lunge, die ja ebenfalls an der „Entsäuerung“ beteiligt ist.

Hericium

Der „Igelstachelbart“ ist der Hauptpilz für alle Belange des Verdauungssystems, primär des Magens. Durch die Verbesserung der Schleimhautqualität werden basische Mineralien besser aufgenommen und die Entsäuerung erleichtert.

Zink

Das Mineral ist für die Entsäuerung unentbehrlich, greift lenkend und katalytisch in viele Enzymsysteme ein.

Alpha-Liponsäure

Die auch Thioctsäure genannte Substanz ist in erster Linie ein hervorragendes Mittel zur Entgiftung. Sie greift in unzählige Enzymsysteme ein und entlastet sowie schützt die Leber maßgeblich.

Zufuhr von Basebn

Die Einnahme von Basenpulver kann zum Ausgleich des gestörten Säure-Basenhaushaltes beitragen. Auch regelmäßige Basenbäder mit entsprechenden Mineralien und ausscheidungsfördernden Substanzen sind eine sinnvolle Ergänzung zu den oben genannten Empfehlungen.
Grundsätzlich empfehlen wir bei chronischen Übersäuerungen eine Grundsanierung des Organismus.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

 

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