Darmprobleme

Darmprobleme – (k)ein großes Thema

Der Darm als Zentrum unserer Verdauung und auch als Hauptorgan unserer Immunkompetenz, kann auf vielerlei Arten gestört sein. Grundsätzlich ist es eminent wichtig, funktionelle Störungen und harmlose organische Erscheinungen von ernsthaften oder gar lebensbedrohlichen Erkrankungen abzugrenzen. Auch bei veritablen Tumoren im Darmbereich sind nicht immer Blut im Stuhl erkennbar, sind nicht immer markante Schmerzen vorhanden, vor allem im Anfangsstadium.
Sind entzündliche oder tumoröse Veränderungen diagnostisch ausgeschlossen, muss man zu eruieren versuchen, woher diese Störungen, die subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommen werden, kommen. Ebenso sind akute Erkrankungen, bei denen oft im Rahmen einer Infektion massiver Wasserverlust in Form von Durchfall auftritt, von chronischen Verlaufsformen abzugrenzen, die über Monate, manchmal Jahre andauern.
Beim sogenannten Reizdarm-Syndrom, einer funktionellen chronischen Störung, deren Hauptursache man noch immer nicht kennt, kommt es in der Regel zu einem Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, begleitet von oft belastenden Blähungen, Spannungen im Bauchbereich und lauten Darmgeräuschen. Offenbar reagiert hier das Bauchhirn sensibler, ebenso scheinen unverträgliche Nahrungsmittel und eine gestörte Darmflora (Dysbiose) eine Rolle zu spielen. Dass letzteres wiederum Auswirkungen auf unsere generelle Abwehrleistung hat, erklärt sich daraus, dass etwa 80 Prozent unseres Immunsystems im Darm lokalisiert sind.
Ziel und Zweck muss es also sein, belastenden Stress zu minimieren, unverträgliche Nahrungsmittel zumindest vorübergehend zu meiden und die Schleimhäute des Darms dergestalt zu stärken, dass die Verdauungsleistung verbessert und die Immunleistung erhöht wird.

Ordnungstherapeutisch wichtig ist es, dass der Patient sich Zeit zum Essen nimmt, langsam und gründlich kaut und nach Möglichkeit besonders blähende Speisen meidet. Entspannungsübungen können genauso helfen wie moderat betriebener Sport. Vitalpilze sind, neben geeigneten Kräutermischungen in der Lage, eine Fehlbesiedelung des Darms zu rekultivieren, die Schleimhaut zu schützen und Stress zu reduzieren.

Sinnvolle Vitalpilze und Naturstoffe

Hericium
Der Hericium gilt als der Magenpilz schlechthin. Er stärkt, schützt und regeneriert die Schleimhaut von Magen und Darm. Zudem wirkt er wohltuend auf das Nervensystem und wirkt hier entspannend auf einen überreizten Vagus-Nerv.

Reishi

Bei allen Entzündungsprozessen ist auch an den Reishi zu denken. Auch auf das Schmerzerleben hat der Vitalpilz einen positiven Einfluss, und über die Wirk-Achse Immunsystem kann der Reishi die Darmfunktion mittelbar verbessern.

Zink
Zink schützt und regeneriert die Schleimhäute und empfiehlt sich deshalb zur Unterstützung des Hericium. Außerdem stärkt auch Zink das Immunsystem und wirkt als Antioxidans.

Aloe Vera (Gel, Saft)

Die echte Aloe (Aloe vera oder Aloe barbadensis), die mittlerweile in tropischen und subtropischen Gebieten weltweit kultiviert wird, hat wundheilende und antientzündliche Eigenschaften. Sie wirkt auch antiparasitär und kann helfen, eine aus dem Ruder gelaufene Darmflora wiederherzustellen.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

Bild: Bigatock,dolgachov

 

 

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