Durchblutungsstörungen

Vermutlich mehr als 10 Prozent aller 60 – 70Jährigen sind von veritablen Durchblutungsstörungen betroffen, wobei deutlich mehr Männer als Frauen betroffen sind. Ganz grundsätzlich unterscheidet man noch zwischen rein funktionellen Störungen, bei denen eine meist temporäre Fehlregulation der Gefäßnerven ursächlich ist, und organischen Durchblutungsstörungen, die dauernd bestehen. Bekannt ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVK), die sich in den Beinen als sogenannte „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens – zeitweiliges Hinken) artikuliert. Der so Erkrankte muss hier immer wieder sein Gehen unterbrechen, weil ihn die Schmerzen hierzu zwingen. Schreitet die Krankheit weiter voran, äußert sich die Symptomatik bereits im Ruhezustand. Auch die koronare Herzkrankheit, bei der Beschwerden in der Regel zuerst unter Belastung auftreten, basiert auf denselben organischen Veränderungen, nämlich meist der Arteriosklerose, also der Lumenverengung der Blutgefäße mit nachfolgendem Elastizitätsverlust (Verkalkung) .

Als Risikofaktoren kennt man seit langem Bluthochdruck, Rauchen, erhöhte Blutfette, Diabetes und zu wenig Bewegung, neuerdings rückt noch der Homocystein-Wert in den Fokus. Homocystein ist ein Abbauprodukt im Aminosäure-Stoffwechsel (Methionin) und fördert, bei zu hohem Aufkommen, Entstehung und Fortschreiten der Arteriosklerose unter bestimmten Bedingungen.

Bei der Therapie oder Vorbeugung ist die wichtigste Aufgabe, den Blutdurchfluss in den Gefäßen zu optimieren. Es sollte unbedingt mit dem Rauchen aufgehört werden, eventuell vorhandenes Übergewicht muss abgebaut werden, und der Lebensstil sollte sich hin zu einem vitalstoffreichen und bewegungsorientierten (Sport) solchen entwickeln. Ebenso sind Entspannungsübungen geeignet, den Blutdruck günstig zu beeinflussen und Stress zu verringern. Im Hinblick auf den erwähnten Homocystein-Spiegel ist eine gezielte Zufuhr der Vitamine B6, B12 und Folsäure zu erwähnen. Die mykomolekulare Therapie bietet gerade auch hier vielfältige Möglichkeiten, positiv auf Durchblutungsstörungen einzuwirken.

Hilfreiche mykomolekulare Substanzen bei Durchblutungsstörungen

Auricularia
Der Auricularia ist in der Lage, die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern. Er lindert Entzündungen, konnte (im Tierversuch) erhöhte Cholesterin- und Triglyceridspiegel senken und gilt somit zu recht als der Pilz des kardiovaskulären Systems.

Reishi
Der Reishi gilt mit seiner Vielzahl an Biovitalstoffen als insgesamt stärkend. Er besitzt aber auch mild Blutdruck- sowie Cholesterin-senkende Wirkung. Seine antioxidative Kompetenz kann die Auskleidung der Gefäßinnenwände schützen.

Cordyceps
Der Raupenpilz sorgt für gesteigerte Energiebereitschaft und verbessert mittelbar die Leistungskraft des Herz-Kreislauf-Systems, was der Durchblutung insgesamt zugute kommt.

Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-FS aus für uns günstigen Ölen (Grünlippmuschel, Lachsöl, Leinöl etc.) können Entzündungen dämpfen und nach heutigem Kenntnisstand die Gesundheit insgesamt verbessern. Sie sorgen für ein gesundes Gefäßsystem und einen gewissen Schutz vor Arteriosklerose.

Unsere Ratschläge zur Verwendung von Vitalpilzen und anderen Nahrungsergänzungen ersetzen nicht die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten. Auch sollten die Einnahme von Medikamenten oder laufende Therapien nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker verändert werden.

 

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