Erkältung

Erkältung – alle Jahre wieder

Durchschnittlich häufiger als einmal pro Jahr erkranken wir Deutschen an einer Erkältung (grippaler Infekt). Der Grund hierfür liegt zum einen an der schieren Menge der sie auslösenden Viren, zum anderen an begünstigenden äußeren Umständen wie Kälte und Feuchtigkeit. Und so kennt vermutlich jeder typische Erkältungssymptome wie Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Heiserkeit und eventuell ein Druckgefühl in den Ohren. Fieber besteht bei einer banalen Erkältung eher nicht, wenn doch, dann ist die Temperatur hier nur geringfügig erhöht. Dies ist auch das Hauptunterscheidungs-Merkmal im Vergleich zur echten Grippe (Influenza), die in der Regel deutlich dramatischer verläuft, länger dauert, und bei der hohes Fieber regelmäßig auftritt.

Wie bei der echten Grippe (Influenza-Viren) sind die Verursacher auch dieser auf Tröpfcheninfektion basierender Erkrankung Viren. Auch hier kommt es des Öfteren zu bakteriellen Sekundärinfektionen aufgrund der geschwächten Abwehrsituation. Sichtbar wird das beispielsweise an gelblichem bis grünfarbigem Nasensekret, das bei einer rein viralen Infektion klar ist. Ein Bluttest muss dann hier für Klarheit sorgen, um eventuell notwendige Therapien (Antibiotika) einleiten zu können.

Eine Erkältung ohne Komplikationen oder Sekundärinfektionen ist im Allgemeinen nach etwa einer Woche überstanden. Wichtig ist es, dem Körper während dieser Zeit ausreichend Ruhe und Schlaf zu gönnen. Inhalationen, Erkältungstees und Nasensprays mit Meersalz können verwendet werden, um die Symptome zu lindern. Es ist tunlichst darauf zu achten, benutzte Taschentücher sofort zu entsorgen. Hände, Füße und Kopf sollten so weit als möglich vor Kälte und Feuchtigkeit geschützt werden. Es gibt aktuell Untersuchungen zur Wirkung von Vitamin D bei Erkältungsneigung. Demnach verringern ausreichend hohe Vitamin D-Blutspiegel Häufigkeit sowie Symptomschwere. Auch Vitalpilze und weitere mykomolekulare Substanzen können als Prophylaxe hilfreich sein sowie während einer Erkrankung Linderung bringen.

Unsere mykomolekularen Empfehlungen bei Neigung zu Erkältungen

Agaricus blazei murrill

 Der sogenannte Sonnenpilz hat die nachhaltigste Wirkung aller bekannten Vitalpilze auf das Immunsystem, ganz besonders auf die Fresszellen. So kann die Abwehr effektiv gestärkt werden.

Yun Zhi

Den Coriolus, Trametes oder Yun Zhi zeichnet eine ausgeprägte Wirksamkeit gegenüber Viren und Bakterien aus. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gilt er als Milz-stärkend, was dafür spricht, dass er das Immunsystem zu optimieren hilft und somit die Abwehr steigert.

Maitake

Auch der Maitake ist als sehr Immunkompetenz-steigernd bekannt und kann daher zur Prophylaxe unbedingt empfohlen werden.

Vitamin C

Ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt vor allem auch Vitamin C. Als Erkältungsprophylaxe ist die Ascorbinsäure hervorragend geeignet, die Erkrankungsdauer kann aber wohl, wenn man aktuellen Untersuchungen Glauben schenkt, unter Vitamin-Gabe nicht deutlich verkürzt werden- zumindest nicht mit üblichen Dosierungen.

Zink

Der Mineralstoff ist notwendig für das Funktionieren zahlreicher Enzymsysteme, ebenso stärkt er das Immunsystem deutlich. Da er auch Schleimhäute schützt und regeneriert, ist unbedingt auf eine ausreichende Zinkzufuhr zu achten. Besonders zu Beginn einer Erkältung kann eine zusätzliche Zink-Gabe über ein bis zwei Tage offenbar Krankheitsverlauf wie –Schwere positiv beeinflussen.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

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