Hepatitis

Hepatitis – Wenn’s der Leber gar zu viel wird

Die Leber ist mit etwa 1,5 kg die größte Drüse des Körpers und das zentrale Stoffwechselorgan. So gehört der Abbau und die Entsorgung von Schadstoffen, Giften und überalterten Zellen ebenso zu ihren Aufgaben wie der Aufbau von Eiweiß und die Speicherung von Glykogen.
Zur Hepatitis, also zur Leberentzündung, kommt es bekanntermaßen durch Viren (Hepatitis A, B, C, D, E), aber auch durch andere Toxine, Medikamente und Alkoholmissbrauch.

Die Hepatitis A tritt häufig in Regionen mit ungünstigen hygienischen Bedingungen auf, heilt aber fast immer ohne Komplikationen aus. Sehr oft wird sie gar nicht als solche bemerkt, weil die Symptome (Durchfall, Müdigkeit) eher unspezifisch sind.
Auch die Hepatitiden B und E neigen üblicherweise nicht zur Chronifizierung. Die Hepatitis C ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die häufig über den Blutweg übertragen wird. Die auch hier meist unspezifischen Symptome sind einer Grippe oft nicht unähnlich, gehen aber überwiegend in eine chronische Verlaufsform über und haben dann Spätfolgen zur Konsequenz, die bis zur Leberzirrhose oder zum Leberkrebs reichen können. Dabei genügt ein einfacher Bluttest, um die Hepatitis C zu diagnostizieren.
Die ebenfalls meldepflichtige Hepatitis D tritt nur nach vorhergehender oder zeitgleicher Infektion mit dem Hepatitis B-Virus auf, ist schon aufgrund dessen eher selten. Auch sie wird in der Regel über den Blutweg oder über Körperflüssigkeiten übertragen.

Vitalpilze und andere Vitalstoffe können eine erforderliche medikamentöse Behandlung sinnvoll und nachhaltig unterstützen. So vermögen Vitalpilze die Antikörperproduktion zu steigern und somit direkt gegen Viren zu wirken. Auch wird die immunkompetente Milz gestärkt und die Leberfunktion gestützt.

Hilfreiche Vitalpilze und Nahrungsergänzungen zur Unterstützung bei Hepatitis

Reishi
Der Reishi gilt nicht nur als einer der zentralen Pilze innerhalb der mykomolekularen Therapie, er hat auch einen überaus starken Leber-Bezug. Er nimmt positiven Einfluss auf Entzündungen, stärkt das Immunsystem insgesamt und verbessert das Wohlbefinden.
Agaricus blazei Murrill
Dieser besonders wirkkräftige Vitalpilz kann Entzündungen lindern und das Immunsystem grundlegend stabilisieren. Dabei sind die Polysaccharide in der Lage, Fresszellen zu aktivieren und die Abwehrlage insgesamt deutlich zu verbessern.

Coriolus
Die Schmetterlingstramete wirkt besonders gut gegen Viren, hat aber auch direkt positiven Einfluss auf die Leber und die Milz.

Curcuma
Untersuchungen haben gezeigt, dass der aus der Wurzel isolierte Wirkstoff Curcumin möglicherweise das Hepatitis C-Virus am Eindringen in die Leberzellen hindern kann. In der asiatischen Heilkunde setzt man bei vielerlei Entzündungsgeschehen auf die Kraft der Gelbwurz.

Vitamin D
Vitamin D scheint nach neuesten Erkenntnissen die Ausbreitung von bestimmten Hepatitis-Viren in der Leber zu verhindern. Insgesamt stabilisiert das Vitaminoid wohl auch das Immunsystem, so dass an eine Zufuhr bei niedrigen Blutspiegeln unbedingt zu denken ist. Einige Vitalpilze (z.B. Agaricus blazei murrill) enthalten das sogenannte Ergosterin, das eine Vorstufe von Vitamin D2 darstellt.

Mariendistel
Diese wichtige Heilpflanze kann das Leberparenchym (Funktionsgewebe) schützen und regenerieren. Sie gilt vielerorts als die Königspflanze in der Behandlung von Leberstörungen.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

Bild: Bigstock, Zerbor

 

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