Immunschwäche

Immunschwäche – wenn die Abwehr darnieder liegt

Von einer Immunschwäche sprechen wir dann, wenn die körpereigene Abwehr nur vermindert leistungsfähig ist und demzufolge nur einen bedingten Schutz vor Viren, Bakterien und Pilzen bieten kann.
Dies hat per se noch nicht unbedingt Krankheitswert, sorgt aber dafür, dass solche Personen quasi jede Erkältung „mitnehmen“, die gerade die Runde macht, auch ist zumeist die Symptomatik eine dramatischere als üblich und die Phase der Rekonvaleszenz verlängert.
Unser Immunsystem ist äußerst komplex aufgebaut und in verschiedenen Kompartimenten unseres Körpers verteilt. So kennen viele den sogenannten lymphatischen Rachenring, weil er, einer Pforte für eindringende Keime gleich, des Öfteren unmittelbar reagiert. Die wenigsten wissen hingegen vermutlich, dass etwa 80 Prozent unseres Immunsystems im Darm lokalisiert sind.

Ursachen für ein nicht ausreichend effizient arbeitendes Immunsystem gibt es viele. So kann eine gewisse Tendenz hierzu sicherlich angeboren sein, vieles lässt sich aber auch sehr gut selbst beeinflussen. So sind Stress und Hektik, Genussgifte (Tabak, Alkohol), unausgewogene, einseitige Ernährung und auch zu wenig Schlaf Gift für das Immunsystem. Der Tatsache geschuldet, dass wie erwähnt ein Gutteil der Abwehr im Darm sitzt, erwächst hieraus auch die Aufgabe, diesen Bereich ganz besonders zu pflegen. Denn wenn die Darmflora aus der Balance gerät, was nicht selten der Fall ist, kann auch das Immunsystem seinen Aufgaben nicht mehr in vollem Umfang nachkommen.

Man kann vieles tun, um das Immunsystem nachhaltig zu verbessern. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Schlaf, viel Bewegung (möglichst an frischer Luft) und vitalstoffreicher Ernährung sollte hierbei stets die Basis sein. Es ist förderlich, den Organismus abzuhärten und ihn mit moderatem Ausdauertraining zu stärken. Der Darm muss eventuell grundsaniert, zumindest aber sollte er mit geeigneten Lebensmitteln in seiner Funktion unterstützt werden. Vitalpilze und ergänzende mykomolekulare Substanzen sind prädestiniert, hier ergänzend gute Dienste zu leisten, um das Immunsystem nachhaltig zu stärken.

Unsere mykomolekularen Empfehlungen bei Immunschwäche

Agaricus blazei murrill

Der Sonnenpilz stärkt das Immunsystem wie vermutlich kein anderer. Der ursprünglich aus Brasilien stammende „Cogumelo do Sol“ aktiviert und vermehrt unter anderem die Fresszellen und moduliert die gesamte Abwehr. Vor allem in den USA und Mittelamerika wird der potente Pilzextrakt zur begleitenden Behandlung bei der Immunschwäche AIDS eingesetzt.

Coriolus

Der Yun Zhi hat laut TCM einen deutlichen Bezug zur Milz, die ja ein wichtiges Organ des Immunsystems darstellt. Außerdem wirken seine Inhaltsstoffe direkt gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Maitake

Auch der Maitake wirkt sehr nachhaltig im Sinne einer Stärkung des gesamten Immunsystems.

Zink

Der Mineralstoff ist notwendig für das Funktionieren zahlreicher Enzymsysteme, ebenso stärkt er das Immunsystem deutlich. Besonders die Fresszellen sind nach neueren Erkenntnissen auf Zink angewiesen, um bakterielle Angriffe direkt abzuwehren.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Das Immunsystem benötigt für ein optimales Funktionieren ausreichende Vitamin C-Spiegel. Gerade auch im Zusammenspiel mit Zink einerseits und Eisen andererseits wird die Abwehr nachhaltig gestärkt.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

Bild: Bigstock, Dirima

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