Magenprobleme

Magenprobleme – nicht immer harmlos

Magenprobleme können vielfältige Gründe und auch Erscheinungsformen haben. Sehr häufig tritt eine Reizung der Magenschleimhaut und in der Folge eine Magenschleimhaut-Entzündung auf, nicht selten unter Mitbeteiligung des an den Magen anschließenden Zwölffingerdarms. Typisch sind dann Schmerzen im Oberbauch (Epigastrium) besonders nach dem Essen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Blähungen.
Es gibt diverse Faktoren, die die Magengesundheit negativ beeinflussen können und uns sprichwörtlich „auf den Magen schlagen“. Zu schnelles Essen, sehr scharfe Speisen, Stress und seelischer Ballast können zu akuten, und in der Folge bei Fortbestehen der Belastung zu chronischen Beschwerden im Bauchbereich führen- ob nun organisch nachweisbar oder „nur“ funktionell. Wichtig bei einer erfolgreichen Behandlung ist die weitgehende Vermeidung der auslösenden Ursachen. Das bewusste und langsame Kauen der Nahrung kann bereits hilfreich sein, Entspannungsübungen und die Verringerung von Genussgiften wie Alkohol und Nikotin weitere Ansätze.
Auch Vitalpilze sind in der Lage, sehr positiv auf die Magengesundheit einzuwirken.

Mykomolekulare Strategien bei Magenproblemen

Hericium

Er gilt als der Magenpilz schlechthin. Der außergewöhnlich aussehende Hericium schützt die Schleimhaut und trägt zu deren Wiedergesundung bei. Mit seinen antibakteriellen Inhaltsstoffen schützt er ganz offenbar auch vor Helicobacter pylori, der für die Entstehung und Unterhaltung verschiedener Gastritisformen verantwortlich sein soll. Durch seinen Bezug zum Nervensystem kann er auch Spannungszustände verringern und so zu einer schnelleren Erholung beitragen.

Reishi

Der Reishi ist schmerzlindernd und kann auch durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften hilfreich sein.

Cordyceps

Der Cordyceps wirkt besonders günstig auf die Psyche, die ja bei Magenproblemen oft auch in Mitleidenschaft gezogen ist. Zudem wirkt er moderierend auf den Hormonhaushalt, was besonders bei funktionellen Magenproblemen sehr positiv sein kann.

Auricularia

Der Auricularia besitzt deutlich antientzündliches Potential und verbessert maßgeblich die Durchblutung, so dass sich die Magenschleimhaut deutlich schneller regenerieren kann.

Zink

Das lebenswichtige Spurenelement wird von vielen Enzymen benötigt, ist aber vor allem auch für den Erhalt und die Wiederherstellung von Haut und Schleimhaut zuständig. In dieser Funktion kann Zink hilfreich sein, die Heilung einer Magenschleimhautentzündung zu beschleunigen.

Curcuma

Die Inhaltsstoffe der Gelbwurz helfen bei dyspeptischen Beschwerden. So kann die Fettverdauung durch Förderung der Galle-Sekretion verbessert werden, Spannungsgefühle und Blähungen werden verringert.

 

Unsere Ratschläge zur Verwendung von Vitalpilzen und anderen Nahrungsergänzungen ersetzen nicht die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten. Auch sollten die Einnahme von Medikamenten oder laufende Therapien nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker verändert werden.

 

Bild: Bigstock,ightwavemedia

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