Mykosen (Candida)

Darmmykosen – wenn das Milieu verzuckert

Das Wort Mykose (aus dem Griechischen) beschreibt die Ganzheit an Infektionen durch Pilze, die uns mehr oder minder in sämtlichen Körper-Kompartimenten zu schaffen machen kann. Bekannt sind Hautpilze wie der bekannte Fußpilz, an dem ewa 30 Prozent der Deutschen leiden. Besondere Wichtigkeit haben Pilzbesiedelungen im Verdauungssystem, da sich hieraus nicht nur lokale Beschwerden wie ein Wechsel von Diarrhoe und Obstipation, Meteorismus oder ständiges Völlegefühl ableiten, sondern eben auch Symptome, die nicht vordergründig dem Darm zugeordnet werden. In der Hauptsache ist hierfür der Hefepilz Candida Albicans verantwortlich, der sich aufgrund besonders begünstigender Umstände ungehindert vermehren kann und dabei das empfindliche Milieu des Verdauungskanals aus dem Gleichgewicht bringt. So macht man heute vor allem eine an Zucker und Weißmehlprodukten reiche und gleichzeitig Ballaststoff-arme Ernährung für diese Erkrankung verantwortlich. Ebenso relevant bzw. krankheitsbegünstigend sind antibiotische und immunsupprimierende Therapien, Diabetes oder auch Schwangerschaften. Neben den erwähnten Symptomen, die sich im Bereich des befallenen Organsystems abspielen, können auch Migräne, Gelenkschmerzen, Leberprobleme und vieles mehr mit einer starken Candida-Besiedelung zusammenhängen.

Problematisch sind Mykosen vor allem bei dauerhaft abwehrgeschwächten Personen. Hier können sich die pathogenen Pilze ungehindert im Organismus ausbreiten und lösen dann durchaus nicht selten Lungenentzündungen aus, die dramatisch verlaufen können und oft schwer in den Griff zu bekommen sind.

Allopathisch werden heute vor allem der Wirkstoff Nystatin und eine mehrwöchige strikte Nahrungskarenz in Bezug auf Zuckerhaltiges eingesetzt, um den Darm wieder zu sanieren. Die beste Prävention ist eine ballaststoffreiche und zuckerarme Ernährung in Verbindung mit Bewegung und der nach Möglichkeit weitestgehenden Vermeidung von Stress. Auch Vitalpilze und einige weitere mykomolekulare Substanzen sind, im Rahmen einer Darmsanierung, geeignet, eine Candidose deutlich günstig zu beeinflussen.

Unsere mykomolekularen Empfehlungen bei Candida- Fehlbesiedelung

Coriolus

Der Yun Zhi besitzt offenbar eine deutlich auch gegen Darmpilze gerichtete Wirkung.

Grapefruitsamen-Extrakt

Ein echtes pflanzliches Darmantibiotikum, das seine Wirksamkeit auch direkt bei einer Candidose durch positive Milieu-Veränderung entfaltet.

Aloe-Vera-Saft

Die Biovitalstoffe der Aloe Vera-Pflanze gelten als immunstärkend, aber ebenso als antibakteriell und antifungal.

Unsere Ratschläge zur Verwendung von Vitalpilzen und anderen Nahrungsergänzungen ersetzen nicht die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten. Auch sollten die Einnahme von Medikamenten oder laufende Therapien nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker verändert werden.

 

Bild: Palokha Tetiana, Bigstock

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