Shiitake

Diesen Pilz kann man auch bei uns in Supermärkten frisch oder getrocknet kaufen, Shitake gilt als guter und gesundheitsfördernder Speisepilz.

Wie die anderen asiatischen Pilze wurde auch Shiitake schon während der Ming-Dynastie als Lebenselixier eingesetzt. Wissenschaftler haben ein Extrakt aus Shiitake namens Lentinan in verschiedenen Studien untersucht, in erster Linie zur begleitenden Krebstherapie.

Aus unserer Sicht besitzt der Shiitake-Pilz allerdings den Nachteil, schlechter als andere Medizinalpilze verträglich zu sein. Bei manchen Menschen kommt es nach dem Verzehr von Shiitake-Pilzen zu streifenförmigen, peitschenhiebähnlichen Hautrötungen. Dafür gibt es den Fachbegriff Shiitake-Dermatitis. Diese Unverträglichkeitsreaktionen zeigten sich auch im Rahmen von wissenschaftlichen Studien. Sie sind unserer Einschätzung nach zwar harmlos, können aber trotzdem störend sein. Aus diesem Grund empfehlen wir diesen Pilz kaum als Nahrungsergänzungsmittel.

In der Tierzucht, beispielsweise aus Hühnerfarmen oder aus Aquakulturen zur Forellenzucht gibt es jedoch interessante Forschungsansätze mit Shiitake-Extrakten.

Als Nahrungsmittel dagegen stellt der Shiitake eine wichtige und wohlschmeckende Ergänzung auf dem Speiseplan dar: Man kann Shiitake frisch anwenden oder getrocknete Pilze (aus dem Asialaden) nutzen. Er gilt nach dem Champignon als der weltweit am häufigsten angebaute Pilz.

 

 HaupteinsatzbereichHäufige Kombinationspartner
Shitake, Shiitake, Shii-Take, Lentinula edodes
  • Speisepilz
  • traditionell als Schutz vor Krankheiten
  • teilweise als Krebsmedikament zugelassen

 

Mit diesem Pilz haben wir nur wenige Erfahrungen, sodass wir keine Tipps geben können.

 

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