Verstopfung Obstipation

Verstopfung – wenn dem Darm Bewegung fehlt

Die Verstopfung (lat. Obstipation) kann die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen. Zumeist gehen damit weitere flankierende Beschwerden wie Völlegefühl und Aufgeblähtsein einher. Bekannt dürfte vielen das Phänomen sein, dass auf Reisen der Darm für ein bis zwei Tage eine Pause einlegt. Dies hat mit der ungewohnten Umgebung, sicherlich aber auch mit gewissen Stress-Faktoren zu tun. Üblicherweise reguliert sich das nach ein paar Tagen aber wieder. Tatsächlich spricht mal von einer Obstipation erst dann, wenn der Stuhlgang, der dann zumeist auch schmerzhaft und mit verstärktem Pressen verbunden ist, seltener als dreimal pro Woche erfolgt. Oft gehen mit der Verstopfung weitere Unpässlichkeiten wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder ein permanentes Druckgefühl im Bauchbereich einher.

Bei der Ursachenforschung sollten zuallererst organische Erkrankungen ausgeschlossen werden. So kann beispielsweise eine Divertikulose den Weitertransport des Darminhalts verzögern, auch Hämorrhoiden können die Darmentleerung erschweren. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion oder andere hormonelle Störungen können verantwortlich sein, ebenso wie neurologische Erkrankungen (MS). Dabei ist es durchaus wichtig, für einen geregelten Stuhlgang zu sorgen. Nicht nur, um Toxine möglichst schnell wieder loszuwerden, sondern auch, um ernsten Erkrankungen wie zum Beispiel einer Divertikulitis keinen Vorschub zu leisten.
Tun kann man viel, um der Vitalität des Darms wieder auf die Sprünge zu helfen. So sollten Kalium- und Magnesium-Spiegel ausreichend hoch sein oder entsprechend angepasst werden. Der Speiseplan sollte hin zu einer Vitalstoff- und Ballaststoff-reichen Ernährung verändert werden. Förderlich ist es auch, sich beim Essen Zeit zu nehmen und ausreichend zu kauen. Denn nur dann ist auch eine optimale Verdauung gewährleistet. Mit etwa zum Frühstück eingenommenem Leinsamen oder indischem Flohsamen (immer zusammen mit viel Flüssigkeit!) kann man kurzzeitig Abhilfe schaffen, das sollte allerdings nicht als Dauerhilfe betrachtet werden. Schon deswegen nicht, weil dies letztlich Kalium-Verluste begünstigt, was wiederum Obstipation verstärkt.
Ein moderates regelmäßiges Ausdauertraining bringt übrigens auch den Darm auf Trab.

 

Mykomolekulare Ansätze zur Regulierung der Darmfunktion

 

Hericium

Der Igelstachelbart ist der Pilz des Verdauungssystems. Er optimiert dessen Funktion und ermöglicht über die Verbesserung der Schleimhautqualität eine geregeltere Verdauung. Er wirkt auch auf Psyche und Nerversystem und damit besonders gut, wenn die Probleme mit Stress in Verbindung stehen.

Aloe Vera (Gel, Saft)

Die echte Aloe (Aloe vera oder Aloe barbadensis), die heutzutage in tropischen und subtropischen Gebieten weltweit kultiviert wird, kann helfen, eine gestörte Darmflora wieder in die Balance zu bringen und die Darmpassage zu verbessern.

Magnesium und Kalium

Die beiden Mineralien sorgen für eine geregelte Darmtätigkeit. Sind die Spiegel erniedrigt, reagiert der Darm mit verminderter Bewegung und infolgedessen mit verzögertem Weitertransport des Stuhls.#

Darmsanierung

Allgemein gelten die Startegien zur Grundsanierung. Wir empfehlen auch eine Testung der unverträglichen Nahrungsmittel.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

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