Entsäuerung durch Vitalpilze?

Übersäuerung Übersäuerung im Gewebe ist ein Problem

Übersäuerung
Damit der Organismus übersäuert, muss man leider nicht allzu viel tun. Es reicht der ganz normale Mix aus Genussmittelkonsum, unangepasster Ernährung und einem Mangel an Bewegung. Hinzu kommen häufig Umweltgifte und Medikamente, die für die Bildung von Schlacken und eine Verarmung an Mineralstoffen sorgen. Schließlich sind auch emotionale Stressoren als Säurebildner anzusehen.
Eine Zeitlang ist der Körper in der Lage, die dadurch entstehenden Stoffwechselprobleme zu kompensieren. Längerfristig überfordert ein anhaltender Säureüberschuss die natürlichen Entsäuerungsmechanismen jedoch. Dann werden saure Valenzen im Bindegewebe und im gelenknahen Gewebe abgelagert. Auf Grundlage der Übersäuerung treten vermehrt rheumatische Beschwerden, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Magen-Darmstörungen, Diabetes mellitus oder Osteoporose auf.
Im Darm bilden sich häufig Candida-Kulturen. Die Darmschleimhaut zeigt entzündliche Veränderungen und oft ist Durchfall eine Folge.

Entsäuerung
Um wieder einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt herzustellen, steht eine Ernährungsumstellung an erster Stelle. Sportliche Betätigung unterstützt die Ausscheidungsfunktion der Haut, die im Rahmen einer Entsäuerungskur eine besondere Rolle spielt: Die Entsäuerung über die Haut entlastet die Nieren. Auch Basenbäder sind eine wirkungsvolle Unterstützung der Entsäuerung, eine ausreichende Zinkzufuhr ist wichtig.
Bei den Heilpflanzen spielt der Löwenzahn eine besondere Rolle. Er regt Leber und Galle an, die Bitterstoffe wirken auf den gesamten Bereich von Verdauung und Stoffwechsellage. Eine Löwenzahn-Kur sollte mindestens sechs Wochen lang dauern.

Entsäuern nach Konstitutionstyp
Die moderne Konstitutionsmedizin unterscheidet Menschen mit lymphatischer und solche mit hämatogener Konstitution.
Der lymphatische Typ besitzt typischerweise blondes Haar, blaue Augen und eine helle Haut. Menschen mit dieser Konstitution schwitzen leicht und leiden häufiger unter entzündlichen Erkrankungen. Ihnen hilft alles, was die Entgiftung des Körpers fördert. Lymphatiker profitieren deshalb sehr davon, wenn sie zusätzlich zur üblichen Ernährungsumstellung Polyporus einnehmen. Polyporus wirkt harntreibend und stärkend auf das Lymphsystem.
Der hämatogene Typ hat braune Augen, seine Haut bräunt leicht. Für ihn sind Probleme mit der Blutzusammensetzung typisch. Er ist eher thrombosegefährdet. Deshalb ist für ihn der Medizinalpilz Auricularia passend, der die Blutzusammensetzung verbessert. Auch Yun Zhi ist von Vorteil, weil dieser Pilz die Blutbildung anregt. Blutbildende Nahrungsmittel wie grünes Gemüse tun ebenfalls gut, außerdem ist Brennesseltee angezeigt.
Drei Medizinalpilze passen besonders gut zur aufbauenden Therapie nach der Ausleitung: Polyporus, Auricularia und Yun Zhi.

Bild: mocker, Bigstock

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*