Schmerztherapie ohne Medikamente

Angela Dzaack Angela Dzaack

In einer Berliner Praxis haben sich zwei Heilpraktikerinnen auf die nicht-medikamentöse Behandlung von Schmerzen spezialisiert. Ihre Angebote reichen von Bewegungstherapie bis hin zu Vitalstoffen.

 

Schmerzmittel und nicht-medikamentöse Maßnahmen

Die Fakten sprechen für sich: Aktuell gibt es Deutschland etwa 10 Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen. Frei verkäufliche Schmerzmittel sind die am meisten nachgefragten Medikamente in deutschen Apotheken, jährlich werden in Deutschland über 100 Millionen Packungen verkauft. Das Problem beginnt oft schon in der Kindheit. Etwa 90 Prozent der bis zu 12 Jahre alten Schüler haben bei uns bereits Kopfschmerzerfahrungen. Während Schmerztherapeuten eine oft unzureichende Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen beklagen, machen andere auf die unerwünschten Wirkungen durch die Langzeiteinnahme von Schmerzmitteln aufmerksam.

Dass es auch anders geht, zeigt eine Meta-Analyse (1) von Wissenschaftlern der Berliner Charité und der Technischen Universität Darmstadt. Sie wurde kürzlich veröffentlicht und hätte eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Autoren verglichen und bewerteten die Ergebnisse aus insgesamt 3.647 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, die Daten umfassten insgesamt 10.742Patientinnen und Patienten. Dabei fanden sie heraus, dass bei chronischen Schmerzen starke Schmerzmittel langfristig nicht besser wirken als eine Therapie ohne Medikamente, eine Physiotherapie oder Psychotherapie zum Beispiel.

Schmerztherapie mit den Händen

Für Dorit Elsner und Angela Dzaack sind diese Studienergebnisse nicht überraschend. Sie sind Heilpraktikerinnen und betreiben in Berlin eine Praxis, die auf Schmerzpatienten spezialisiert ist. Beide kommen aus unterschiedlichen Richtungen, Dorit eher aus der Körperarbeit und Angela aus der ganzheitlichen naturheilkundlichen Behandlung der Ursachen von chronischen Erkrankungen wie z.B. der Multisystemerkrankung Borreliose. Beide haben die Erfahrung gemacht, dass man Patienten mit chronischen Schmerzen sehr erfolgreich naturheilkundlich behandeln kann. Wenn mit Bewegung, Sport oder naturheilkundlichen Mitteln keine vollständige Schmerzfreiheit zu erlangen ist, arbeiten sie sehr gerne und erfolgreich auch mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht. Diese Therapiemethode geht von einem neuen Schmerzverständnis aus. Herkömmlich werden Schädigungen als Ursache für Schmerzen angesehen. Das neue Schmerzverständnis geht aber davon aus, dass es sich in den meisten Fällen von Schmerzen um einen Alarm- oder Warnschmerz handelt. Eine Warnung davor, unseren Körper weiterhin in der altgewohnten Weise zu „benutzen“, etwa durch einseitige Belastung und Fehlhaltungen.

Dorit arbeitet fast nur mit ihren Händen. Auch sie hat Schmerzerfahrungen schon in ihrer Jugend ausreichend gesammelt – sie war Leistungssportlerin im Kanu-Rennsport. „Einerseits gut, weil Bewegung“, sagt sie heute, „andererseits schlecht, weil es eine einseitige Belastung war“. Sie bekam früh Probleme mit der Lendenwirbelsäule. Als sie Anfang 20 war, hörte sie von Ärzten: „Damit müssen Sie jetzt leben, das wird nicht mehr besser, Ihr Rücken ist kaputt“. Mit solchen Zukunftsaussichten wollte sie sich nicht abfinden und machte sich auf die Suche nach Möglichkeiten, den Körper wieder in eine schmerzfreie Bewegung zu bekommen. Sie landete bei der Kampfkunst WingTsun, erlernte dort Bewegungsformen und ein besseres Körpergefühl. Bei dieser Kampfkunst lernte sie auch Roland Liebscher-Bracht kennen, der nächste Schritt war dann der Einstieg in seine Form der Schmerztherapie und Bewegungslehre. Diese Therapie ist heute Grundlage für die Behandlung von Schmerzen im Bewegungsapparat.

Warum wirkt das? Dorit erklärt es folgendermaßen: „Durch die angesprochenen Fehlhaltungen, einseitigen Belastungen und auch zu vieles Sitzen kommt es zur Verkürzung der Muskulatur. Diese löst den Alarmschmerz aus, da es bei weiterer Fehlbelastung oder -haltung zu einer Schädigung kommen kann. Betroffen können zum Beispiel Gelenke oder die Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfälle) sein. Hier kommt die Schmerzpunktpressur, auch als Osteopressur bezeichnet, zum Einsatz. Es wird Druck auf die Ansätze oder Ursprünge der am Schmerzgeschehen beteiligten Muskeln direkt am Knochen ausgeübt. Auf diesen Reiz reagieren die verschiedene Rezeptoren in den Muskeln und der Knochenhaut. Resultat ist eine Normalisierung der Spannungszustände. Einfacher erklärt: Durch den verstärkten Druck wird ein Signal an das Gehirn geschickt, den Muskel sofort zu entspannen. Das senkt die Grundspannung der Muskeln und damit fällt der Grund für den Alarmschmerz weg. Es kann aber nicht das Ziel naturheilkundlicher Schmerztherapie sein, regelmäßig zur Schmerzpunktpressur zu gehen. Um dauerhaft einen schmerzfreien Zustand zu erreichen, kommt die Bewegungslehre ins Spiel. Die vorherige Entspannung der Muskulatur ist wichtig, damit richtige Bewegung überhaupt möglich ist. Ein schmerzgeplagter Mensch, der sich kaum noch bewegen kann, ist nicht wirklich in der Lage, Dehnübungen zu machen; dafür ist eine vorherige Entspannung nötig. Sinnvoll ist also im Anschluss die Bewegungslehre zur Dehnung und zur so genannten „Neuordung“ der Muskulatur. Dorit rät dazu, die neu gewonnene Bewegungsfreiheit wirklich zu nutzen und durch ein gezieltes Training neue Reize zu setzen. Auch als Prophylaxe ist die Bewegungslehre sinnvoll, damit es erst gar nicht zu Verkürzungen der Muskulatur und damit zu Schmerzen kommt. Sie zeigt jedem Patienten Dehnungsübungen, die er dann auch alleine zu Hause machen kann. Alternativ besteht die Möglichkeit, am Gruppentraining teilzunehmen oder ein spezielles Personal-Training zu buchen.

Für die ursächlich muskulären Schmerzen hilft diese Form der Schmerztherapie Dorits Überzeugung nach zuverlässig. Es gibt aber auch Schmerzen, die sich zwar im Bewegungsapparat bemerkbar machen, jedoch durch andere Probleme verursacht werden, zum Beispiel durch Funktionsstörungen innerer Organe. Eine Funktionsstörung von Leber und/oder Galle kann beispielsweise rechtsseitige Schulterschmerzen auslösen. Ein anderes Beispiel sind Nackensteife und Kopfschmerzen, die von einer Fehlspannung der Speiseröhre und des Magens herrühren. In solchen Fällen müssen erst die Organe wieder mobilisiert werden, um ein Gelenk behandeln zu können. Hier hat sich eine Form der Osteopathie (viszerale Osteopathie) bewährt, die sich mit der Mobilisierung der inneren Organe beschäftigt.

Auch Traumata oder psychischer Stress können Schmerzen verursachen. Zur Behandlung derartiger Probleme greift Dorit eher zu einer sanften manuellen Methode, der CranioSacral-Therapie. Bei dieser Methode lernte sie ganz nebenbei auch eine andere Seite von sich selbst kennen. Während sie sich normalerweise als zupackend und kräftig sieht, geht es hier darum, feinfühlig in den Patienten hineinzuspüren. Die CranioSacral-Therapie wendet Dorit auch bei Babys an, zum Beispiel bei Auffälligkeiten, die durch den Geburtsvorgang entstanden sind, also etwa Fehlstellungen von Hals und Kopf oder Beweglichkeitseinschränkungen. Aber auch Babys mit Koliken oder Schreikinder gehören zu ihren kleinen Patienten. „Die CranioSacral-Therapie ist eine der sanftesten Methoden zur Behebung von Blockaden“, beschreibt Dorit. Hier werden Muskulatur und Schädelknochen mit äußerst geringem Kraftaufwand dazu angeregt, von selbst in die Entspannung zu fallen. Im Fokus steht auch das Nervensystem, die Zellen, die Schmerzen auslösen und weiterleiten. Sind sie überreizt, kann man mit einer Behandlung nicht nur Entspannung und tiefe Ruhe auslösen, sondern eben auch Schmerzfreiheit.

So kam sie eher zufällig dazu, auch die Psyche in die Schmerztherapie mit einzubeziehen. „Heute weiß ich, dass Körper und Geist immer zusammenspielen“, sagt die Heilpraktikern. Sie versucht zu vermitteln, dass man selbst in der Lage ist, seine Situation aktiv zu verbessern – im Idealfall ohne Medikamente.#
Biophysikalische Methoden, Vitalstoffe und Entgiftung

Bei Heilpraktikerin Angela Dzaack steht ebenfalls die Behandlung von Schmerzpatienten im Mittelpunkt, häufig auch bei Menschen mit chronischen Erkrankungen. Den Einstieg bildet auch bei ihr nach einer umfangreichen Anamnese (fast) immer die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht. „Mir ist wichtig, dass der Patient sich nicht nur behandeln lässt, sondern mit den an seine Schmerzproblematik angepassten Übungen und Veränderungen in seiner Lebensweise selbst etwas tun kann – und auch muss, um seine Schmerzen unnötig zu machen“, erläutert sie. Auf diesen Aspekt legt sie großen Wert, da in der Regel nur so ein nachhaltiger Effekt zu erzielen ist. Sehr wichtig ist für sie auch, dass der Patient genügend gutes Wasser trinkt, wozu er gleich zu Beginn der Behandlung auch praktisch angeregt wird.

Reicht die manuelle Therapie nicht aus, setzt sie häufig spezielle biophysikalische Behandlungsmethoden ein. Aktuell spielt hier die Behandlung mit intensivem gepulstem kalten Rotlicht (nicht vergleichbar mit Infrarot!) eine wichtige Rolle. Mit dem dafür eingesetzten innovativen Therapiegerät aus Österreich können Schmerzen und Entzündungen des Bewegungsapperates wie Tennisellenbogen oder Achillessehnenschmerzen, aber ebenso akute Verletzungsfolgen behandelt werden. Hilfreich ist es auch bei Erkältungsbeschwerden und Hautproblemen. Häufig kombiniert sie diesen Behandlungsansatz mit einer speziellen, niedrig dosierten Magnetfeldtherapie zur Regulierung der Zellenergie, um die Wirksamkeit zu steigern. Als weitere Ergänzung nutzt sie die so genannte Vitalwellentherapie, vor allem wenn starke bindegewebige Verklebungen der Muskulatur bestehen. „Hier kann die manuelle Ultraschallanwendung in Kombination mit entsprechend ausgewählten Pflanzenwirkstoffen oder Homöopathika im Gel für eine Art Auflösung der Verklebungen sowie die Reinigung des Bindegewebes sorgen“, beschreibt Angela. Vitalwellen- und Magnetfeldtherapie können ihrer Erfahrung nach auch sehr gute Entspannungseffekte hervorrufen und die körperliche Regulations- und Entgiftungsfähigkeit anregen – alles grundlegende therapeutische Aspekte bei chronischen Schmerzen und Erkrankungen.

Die Behandlung von Schmerzpatienten erfordert ihrer Erfahrung nach zumeist die ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Besonders der Mangel an B-Vitaminen, Vitamin C und Vitamin D3, aber auch an Mineralien wie Magnesium kann schmerzverstärkend wirken. Dabei sollte auch immer der verstärkte Verbrauch einzelner Vitalstoffe durch die dauerhafte Einnahme von Medikamenten Berücksichtigung finden.

In diesem Zusammenhang fällt der Heilpraktikerin ein bereits berenteter, noch beruflich aktiver Patient ein, der es vor allem wegen starker Beschwerden im Bereich des Ischiasnervs und damit verbundenen starken Bewegungseinschränkungen zum ersten Termin nicht in die Praxis geschafft hatte, sondern zu Hause behandelt werden musste. Die ausführliche Anamnese ergab weitere gravierende Schmerzzustände in Schulter und Knien, was für ein systemisches Geschehen sprach. Der Typ-2-Diabetiker nahm verschiedene Medikamente, die zu einem Mangel an Vitalstoffen führen können. Erste Testungen ergaben im konkreten Fall vor allem einen Mangel an Vitamin B12 und anderer B-Vitamine. Zusätzlich stellte sie ein deutliches Defizit an Vitamin D3 fest. In diesem Fall wurde das Vitamin B12 per Injektion verabreicht, um den niedrigen Spiegel schnell anzuheben. Die anderen Defizite konnten mit ausreichend hoch dosierten Vitalstoffpräparaten ohne Injektion „aufgefüllt“ werden. Wichtigster Teil der Behandlung war jedoch auch hier die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht, die eine sofortige deutliche Linderung der Beschwerden brachte. Bereits zur nächsten Behandlung eine Woche später konnte der Patient in die Praxis kommen (2. Etage ohne Fahrstuhl). Bei der weiteren Behandlung wurde die manuelle Therapie mit individuell angepassten Dehnübungen ergänzt und dem Patienten weitere aktuell fehlende Vitalstoffe verordnet. Das Resultat überzeugt: Die Schmerzen gingen kontinuierlich zurück und die Mobilität konnte wieder hergestellt werden.

Spätestens, wenn die Kombination der bisher genannten therapeutischen Maßnahmen keine ausreichenden Erfolge bringt, ist es Zeit, tiefer nach weiteren Ursachen zu suchen. Dazu nutzt die Therapeutin ein computergestütztes Diagnosesystem aus der russischen Weltraummedizin, das sie bei der Suche nach den Ursachen und den passenden Behandlungsmöglichkeiten unterstützen kann. Sie testet damit zum Beispiel die Vitalstoffversorgung, Medikamenten(neben)wirkungen, Belastungen mit Giftstoffen und Erregern, aber auch Unverträglichkeiten von Lebensmitteln sowie die Auswirkung von Elektrosmog und anderen Strahlen – alles Faktoren, die das Schmerzgeschehen sowie das Wohlbefinden insgesamt beeinflussen können. Und es lässt sich auch sichtbar machen, welche Auswirkungen verschiedenste therapeutische Maßnahmen auf den Körper haben oder auch nicht haben. „Auf diese Weise kann ich das Vorgehen mittels Versuch und Irrtum deutlich reduzieren, also gezielter therapieren“, erklärt sie. Dieses Diagnosesystem hat Angela selbst als Patientin kennen und schätzen gelernt. „Die Testung bei einem Kollegen hat mir vor Jahren aus einer sehr problematischen gesundheitlichen Situation herausgeholfen“, sagt sie. Die Ursache war in ihrem Fall vor allem eine starke Belastung mit Amalgam, die durch verschiedene andere schulmedizinische und naturheilkundliche Untersuchungen nicht erkannt worden war. Sie erinnert daran, dass auch Zahnstörherde bei therapieresisteneten chronischen Schmerzen und Erkrankungen eine große Rolle spielen können, was die Kooperation mit spezialisierten Zahnärzten erfordert.

Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen und chronischen Erkrankungen spielen für sie die Ernährungsumstellung („zumindest teilweise!“), die Darmsanierung und die Entgiftung eine große Rolle, häufig kommt auch noch ein neuer Umgang mit Elektrosmog hinzu. „Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind meinem Gefühl nach eine häufigste Ursache chronischer Krankheiten“, sagt Angela. Hochgezüchteter, stark glutenhaltiger Weizen und Milch stehen für sie an erster Stelle. Die Erklärung dafür ist gut nachvollziehbar. Unverträgliche Nahrungsmittel wirken ähnlich wie Gifte auf den Darm, machen ihn empfindlich, sorgen zuerst für entzündliche Veränderungen und irgendwann für einen löchrigen Darm („leaky-gut-Syndrom“). Die Folge ist, dass der Körper aus dem Nahrungsbrei Stoffe aufnimmt, die eigentlich mit dem Darminhalt ausgeschieden werden sollten. Das Immunsystem kann gar nicht anders: es reagiert auf die vielen fremden Stoffe mit Allergien oder Haut- und Schleimhautreaktionen bis hin zu Autoimmunerkrankungen. Die körpereigene Abwehr gerät unter Druck, wird überlastet und kann sich nicht mehr gut um die Abwehr von Bakterien und Viren kümmern. Häufige Erkältungen oder Lippenbläschen können erste Symptome von Darmproblemen sein!

Später kann der löchrige Darm auch zu vielfältigen anderen Symptomen führen, häufig auch zu chronischen Kopfschmerzen. Die Liste möglicher Symptome ist lang: dauernde Müdigkeit, Gelenkentzündungen, Augenprobleme, Depressionen, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit und Magen-Darm-Probleme wie Blähungen oder Durchfall zum Beispiel. Ein aktueller wissenschaftlicher Artikel (2) weist auf neue Erkenntnisse hin, die den Zusammenhang von Darm und Depression erklären.

Entgiften und Entsäuern sind das Entscheidende, damit der Darm wieder richtig arbeiten kann. Angela testet deshalb bei fast allen Menschen mit chronischen Beschwerden zuerst, ob sie Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben. „Das ist leider sehr häufig der Fall“, berichtet sie. Therapeutisch gibt es unterschiedliche Ansätze. Sie setzt ein, was am besten testet und bevorzugt einfache Therapieansätze, die die Patienten selbst organisieren können. Die Diät nach Uwe Karstädt ist so eine Therapie: Man ernährt sich anfangs nur von Kraftbrühe mit Pfeffer und Salz, Rinderbrühe, Hühnerbrühe oder Fischbrühe. Aus der Brühe holt sich der Darm die Stoffe, die er zur Heilung braucht. Später kommen dann Probiotika dazu und noch später Grüne Smoothies.

Weitere therapeutische Möglichkeiten zur Unterstützung des Darms und der Entgiftung sind der Einsatz von ausgewählten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fetten (Omega-3-Fettsäuren und mittelkettige Fettsäuren), verschiedenen Phytotherapeutika, komplexhomöopathischen Mitteln, Heilpilzen oder Enzymen – das kann bei jedem Patienten etwas anders sein.

Ihrer Erfahrung nach kann es sechs Wochen oder auch bis zu zwölf Monate dauern, bis die Unverträglichkeiten verschwunden sind. Dann ist der Darm geheilt. Gifte, die nun im Körper angesammelt werden, können wieder „normal“ ausgeschieden werden und landen nicht mehr über einen löchrigen Darm im Körper. Jetzt kann auch die Leber wieder besser entgiften. Erst in dieser Situation setzt Angela weitere naturheilkundliche Mittel zur Entgiftung ein wie zum Beispiel Zeolithe, um die Mobilisierung, Bindung und Ausleitung von Giftstoffen zu fördern.
Fazit

Manuelle Schmerztherapie und Bewegung, biophysikalische Methoden und Vitalstoffe: Angela und Dorit gehen gemeinsame und sich ergänzende Wege. Wo eine Therapeutin mit ihren Therapien an Grenzen stößt, setzt die andere an.

 

 

Fotos: (c) Dorit Elsner und Angela Dzaack

 

Quellen:

  1. Reinecke H et al.: Analgesic efficacy of opioids in chronic pain – recent meta analyses
Br J Pharmacol. 2014 Feb 15, doi: 10.1111/bph.12634. [Epub ahead of print]doi: 10.1111/bph.12634
  2. Smythies LE, Smythies JR: Microbiota, the immune system, black moods and the brain – melancholia updated. Front. Hum. Neurosci., 15 September 2014 | doi: 10.3389/fnhum.2014.00720

 

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