Tinnitus

Tinnitus – der Stress im Ohr

Tinnitus gilt als Sammelbezeichnung für verschiedene länger bestehende Ohrgeräusche unterschiedlicher Ursache. Abzugrenzen ist der echte Tinnitus von akuten, kurzfristigen akustischen Störungen, die gut 25 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal im Leben erfahren. Hier allerdings verschwindet die Sensation wieder, während das Pfeifen, Brummen oder Piepsen beim echten Tinnitus andauert. Hierbei unterscheidet man noch zwischen einem subjektiven Tinnitus, den unter allen Umständen nur der Patient wahrnehmen kann, und einem objektiven Tinnitus, bei dem mit Spezialgeräten Geräusche zu eruieren sind, die aufgrund organischer Anomalien (beispielsweise Gefäßverengungen) entstehen. Ursachen für den Tinnitus gibt es viele. Auch der Ursprungsort ist nicht immer das Ohr (Mittel- oder Innenohr) selbst, sondern unter Umständen auch das Gehirn als solches, das Reize falsch verarbeitet.
Eine Blutarmut kann diese Symptomatik ebenso hervorrufen wie Bluthochdruck oder sogar Hypotonie. Fehlstellungen der Halswirbelsäule können, besonders im Kontext mit meist sich anschließenden Muskelverspannungen, ebenso auslösend, in jedem Fall aber Krankheits-unterhaltend sein. Inzwischen ein immer häufigeres Problem sind Stress und permanenter Lärm. So kann man heute bereits bei vielen jungen Menschen Hördefekte und Tinnitus diagnostizieren, häufig provoziert durch ständige laute Musik.
Unerheblich, welche Ursache der akustischen Störung zugrunde liegt, kann der Tinnitus zu einer großen psychischen Belastung werden und sogar Angst beim Betroffenen auslösen. Bei Diagnose wie Behandlung ist wichtig, dass andere organische Veränderungen ausgeschlossen werden. Tritt ein Tinnitus erstmalig plötzlich auf, sollte man keine Zeit verlieren, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei vielen Varianten kann gerade die sehr frühzeitige Intervention mit blutverdünnenden Substanzen sehr erfolgversprechend sein.
Darüber hinaus sieht die langfristige Therapie den Fokus auf der Verbesserung der Durchblutungssituation. Daneben können Stress-reduzierende Entspannungsübungen, Massagen der verspannten Muskulatur, eventuell aber auch Psychotherapie helfen, die akustische Situation zu verbessern und die Psyche zu stärken.
Aus mykotherapeutischer Sicht gibt es sicherlich auch einige Ansätze, die gerade über die Hebel Durchblutung und Psyche sehr erfolgversprechend sind.

Unsere mykomolekularen Empfehlungen bei Tinnitus

Auricularia

Das sogenannte Judsohr vermag die Durchblutung in allen Körperregionen zu verbessern, ebenso erhöhen seine Inhaltsstoffe die Elastizität der Gefäße. Somit gilt dieser Vitalpilz für uns als der wichtigste bei dieser Indikation.

Reishi

Der Ling Zhi erhöht die Sauerstoffversorgung der Gewebe, stärkt insgesamt und wirkt moderierend auch auf die Psyche. Gute Argumente, diesen Pilz in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Cordyceps

Der Raupenpilz hebt das Energieniveau und verbessert den Stoffwechsel, was mittelbar auch der Durchblutung im Ohr zu Gute kommt. Die Psyche wird stabilisiert und die Laune verbessert- was auch dem empfindsamen Nervensystem des Ohrs helfen kann.

Vitamin-B-Komplex

Die Vitamine des B-Komplexes sind an sämtlichen Reizweiterleitungs-Aufgaben unmittelbar beteiligt. Sie haben auch einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und im Zusammenspiel mit anderen Substanzen deutliche Einflüsse auf die Durchblutung.

Magnesium

Die ausreichende Versorgung mit dem Mineral kann Verspannungen lindern und die Durchblutung verbessern. In Stressphasen benötigt der Organismus zudem deutlich mehr hiervon, weil entsprechend mehr verbraucht wird.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

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